Binger Bühne Kleinkunst und Jazz für Bingen und Umgebung

A chinese lion statue

Herzlich willkommen bei der “Binger Bühne e.V.”

Förderverein für Kleinkunst und Kultur. Freuen Sie sich mit uns auf viele spannende Veranstaltungen:

Kabarett, Chanson, Lesung, Musical, Theater, Jazz,……. und Eigenproduktionen der “Binger Bühne”

21.01.2017: Literarischer Salon: Lesung mit Maria Rosenstein

15. Januar 2017

zukunftszuegeMaria Rosenstein liest in der Binger Bühne aus ihrem zweiten Roman „Zukunftszüge“.

 „In was für einer Zeit leben wir, alle sind auf der Flucht“, stöhnte Katharina.

Flucht und Hoffnung sind zentrale Themen dieses Buches. Deutsche Familien fliehen aus ihrer Heimat Oberschlesien, – aus Angst vor den Russen, die 1944 immer weiter nach Westen vorrücken.

Es sind vor allem Frauen und Kinder, darunter auch Katharina und ihr Sohn Martin. Sie finden im polnischen Lübau, nahe der deutschen Grenze, eine Unterkunft. Noch vor Kriegsende fliehen sie nach Chemnitz. 1953 flüchtet Katharina mit Martin von Ost- nach Westberlin. Der Lärm, das Durcheinander, der Schmutz im Aufnahmelager entsetzen sie beide.

<Sie gingen in den Hof, am Rande standen Bäume. Katharina legte die Arme um einen Stamm, Dankbarkeit durchströmte sie. „Es ist zu kalt, Martin, wir müssen wieder reingehen, – aber wir sind in Freiheit. Vergiss das nicht, mein Kind.“

Die Lesung wird musikalisch umrahmt von der „Jazzakademie Bingen“

Eintritt frei. Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18:30 h

14.01.2017: Michael Sagmeister Trio

1. Januar 2017

sagmeister-trio-2016-web„Einer der besten Gitarristen der Welt“ – urteilte einst Larry Coryell über den 1959 geborenen Saitenartisten, der bereits in den 1970er Jahren als Gitarrenwunderkind auf dem Frankfurter Jazzfestival für Furore sorgte. Seitdem ist der hochvirtuose Instrumentalist, der mit Rockjazz begann, dessen Wurzeln aber im Hardbop liegen, zu einem der facettenreichsten und zugleich konsistentesten Künstler der internationalen Jazzszene herangereift.

Anfangs noch stark an Vorbildern wie Pat Martino und Wes Montgomery orientiert, entwickelte Michael Sagmeister in der direkten Auseinandersetzung mit zahlreichen Jazzgrößen wie beispielsweise Attila Zoller, John Scofield oder Larry Coryell im Laufe der Jahre seine eigene musikalische Sprache, die ihn nun Zwischenbilanz ziehen lässt. Mit „Home“ präsentiert Michael Sagmeister elf Momentaufnahmen, von denen sieben aus eigener Feder stammen und vier auf modernen (Jazz-)Klassikern beruhen. Wobei seine Versionen von Freddie Hubbards „Little Sunflower“, Joni Michells „Both Sides Now“, Chucho Valdés’ „Mambo Influenciado“ und Luiz Bonfás „Black Orpheus“ tatsächlich selten gehörte Abstraktionsgrade besitzen. Mit Hilfe seines langjährigen Weggefährten Michael Küttner am Schlagzeug sowie Stefan Engelmann am Bass verwandelt er die Vorlagen in geheimnisvolle Expeditionen, die sowohl zahlreiche neue Aspekte zutage fördern, als auch deren Ausgangslager in weite Ferne rücken lassen. Zu finden auf einer Selbstverortung, die einen ansonsten kohärenten und traditionsbewussten Künstler widerspiegelt, der mit Stilbewusstsein und feinem Gespür für den adäquaten Einsatz sämtlicher musikalischer Parameter agiert – sowie mit der passagenweise ebenso weisen wie paradoxen Erkenntnis, das Zurücknahme letztlich doch ein Mehr an Präsenz bedeutet.

Es kann voll werden, deshalb empfehlen wir Ticketreservierung: jazz@bingerbuehne.de, reservierte Tickets werden wir bis 20:30 Uhr zurück halten. Nachtrag 12.01.17: derzeit können Reservierungswünsche nur noch auf die Warteliste gesetzt werden. Ab 20:30 Uhr werden nicht abgeholte Tickets verkauft. Wer auf der Warteliste steht, kann frei werdende Tickets erwerben. Möglich ist auch das Konzert als Live-Stream im oberen Thekenkeller (ohne Eintritt) zu verfolgen.

Beginn 20:30 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr; Eintritt 14,-€, ermäßigt 12,-€, unter 27 7,- €

Fr. 23.12.2016: Weihnachts Special „Jazz meets Gliehwoi“

11. Dezember 2016

maxalex-web„Jazz meets Gliehwoi“ kommt dieses Jahr mit einer Premiere! Der gewohnten und beliebten Jamsession gehen ein Live-Recording eines junger Binger Projekts voraus, sowie einer CD Release eines zweiten Projekts.

THE BLUE VIBE: Im ersten Set geben Max Hitschfel und Alex Becker ihre Duo-Premiere in Form des Bass-reduzierten klassischen Jazz-Trios. Inspiriert durch das erfolgreiche Duo-Projekt von Wolfgang Dauner und seinem Sohn Florian entstand die Idee, konservatives Jazzpiano mit akus- tischem Drum ’n‘ Bass zu verbinden.“Seeking The Blue Vibe“ ist kein fixer Sound, viel mehr noch sucht das Album nach seinen eigenen Klängen; findet sich, um sich anschließend wieder sofort in sich selbst zu verlieren und ergründet die Schnittstellen zwischen Jazz, Funk und anspruchsvollem Pop – veredelt mit groovigen Drumbeats. Eine aufregende Reise zu den innovativen Klangflächen des modernen Jazz. Spannend wird diese Reise insbesondere durch die vorweihnachtliche Live-Atmosphäre. Lassen wir uns überraschen! Der Mitschnitt wird als CD veröffentlicht.

funkseele-webFUNK & SEELE:  Ende 2013 haben sie sich zusammengefunden um etwas neues zu versuchen. Eigene Musik. Musikalisch anspruchsvoll, deutsche Texte, alles aus eigener Feder – das war klar. Eine Band mit Stil, Texte mit Hintergrund, Musik mit Herz! So die Maxime. Was heraus kam ist Funk & Seele, eine fünfköpfige Band um Sängerin Lea Funk. Sie haben ihren ganz eigenen Sound gefunden. Es fällt schwer sie in gängige Genres einzuordnen. Es ist eine gelungene Kombination aus Pop und Jazz, Rock, ein bisschen Funk und etwas Reggae. Kleine Geschichten und große Gefühle. Lebenseinstellung und alltägliche Beobachtung. Die Texte umschreiben und bringen auf den Punkt was uns jeden Tag begegnet. Mit Witz und Gefühl, verspielt und elegant nutzen sie unsere Sprache als Werkzeug zum Ausdruck eines Lebensgefühles. Lea Funk (Gesang), Philip Strauß (Gitarre),Markus Götze (Piano), Johannes Göttelmann(Kontrabass), Alex Becker (Schlagzeug). Funk & Seele stellen am 23.12. ihr im Sommer 2016 erschienenes Album „Erster Aufzug“ vor.

Eintritt frei…., Spenden erwünscht!

Fr. 09.12.2016: Hartmut Hillmann Band – basslastiger world-funk-jazz

3. Dezember 2016

hillmann2016 - 1-webDie Hartmut Hillmann Band fing an als Hausband des Frankfurter Izakaya-Restaurants Mangetsu (jap. Vollmond). Seit 2008 wird dort um das Vollmond-Datum herum die allmonatliche „Fullmoon Party“ musikalisch untermalt.

Da die Platzverhältnisse sehr beengt waren, musste eine kleine Besetzung her. Hillmann lud deshalb anstelle eines Schlagzeugers Percussionisten ein und erarbeitete mit dem intensiven Einsatz von Loops, Samples und programmierten Beats ein neues musikalisches Konzept. Die Songstrukturen wurden nach und nach er-improvisiert und es bildeten sich Melodien und Arrangements. Die Musiker lassen sich Zeit Dinge zu entwickeln, ohne den Druck eine Aussage innerhalb von fünf Minuten machen zu müssen. Daher dauern manche Songs zwanzig, manchmal dreissig Minuten und erzeugen so eine magische tranceähnliche Atmosphäre. So zum Beispiel beim „Tears For Fears“ Coversong „Mad World“, welcher die Hartmut Hillmann Band mehrere Wochen in die Top 10 der ReverbNation Jazz-Charts katapultierte. Seit wenigen Jahren verwirklicht Hartmut Hillmann auf größeren Bühnen nun seinen langgehegten Traum von zwei Bassisten in der Band plus Schlagzeuger. Neben Hartmut Hillmann an den Sechssaiter-Bässen, Basssynthesizer, Loops und Stimme, spielt Joe Hain Keyboards. Klaus „Nirjan“ Frölich und der tamilisch-indische Nageswaran „Warren“ Wunderlich beherrschen eine extreme Bandbreite an Perkussionsinstrumenten und Handtrommeln. Ralf Bopp, Solo-Bassist und gefragter Sideman und der Groovemaster Michael Penning am Schlagzeug komplettieren die Band. Die Musik lebt vorwiegend von den Improvisationen und Interaktionen der sechs Musiker, wobei die herkömmliche Aufteilung von Solist plus Begleitung vollkommen aufgehoben wird. Der Bass steht mit extensiven Soli oft im Vordergrund, das Keyboard übenimmt Bassparts, die Perkussionisten solieren ebenso ausgiebig und werfen sich die Bälle zu. Der Musikmix aus akustischen Naturinstrumenten und ausgefeilter High-End Elektronik kreiert eine „Heavy-Urban-Ethno-Funk-Crossover-Hiphop-World-Musik“.

Die Hartmut Hillmann Band ist kurzfristig für die ursprünglich verpflichtete Band, die eine Babypause einlegen musste, eingesprungen. Dafür sind wir der Band sehr dankbar. Das Pulsar Trio bleibt dem Dezember Termin treu und wird am 09.12.2017 bei uns zu Gast sein – mit Baby!

Hörbeispiele: www.soundcloud/hartmuthillmannband

Beginn 20:30 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr; Eintritt 12,- €, ermäßigt 10,- €, unter 27 Jahre 6,- € Ticketreservierung: jazz@bingerbuehne.de

Sa. 03.12.2016: Wackerschnuppen – Weihnachts-Musikshow

27. November 2016

wackerschnuppen-foto-jan-marco-gessinger-musikshow-web-1071Die Binger Bühne präsentiert am 03.12.2016 die Weihnachts-Musikshow des Wackerschnuppen Improvisationstheaters.

Gemeinsam mit dem Binger Publikum möchten die Schauspieler eine musikalische Reise durch die Weihnachtszeit unternehmen. Zu welchen Szenen inspirieren bekannte Weihnachtslieder? Welche Musik hört eigentlich der Weihnachtsmann? Und wie hört sich ‘Oh Tannenbaum’ als Heavy Metal an?
Die Wackerschnuppen sind sich einig – es wird endlich Zeit, ‘Last Christmas’ als ewige Weihnachtshymne abzulösen und in Bingen neue Ohrwürmer zu erschaffen! Der besondere Clou: Das musikalische Glücksrad, eine Erfindung der Wackerschnuppen. Das Genre des jeweiligen Liedes wird hierbei durch das Drehen am Glücksrad bestimmt.
Bei welchem Genre-Feld das Rad zu Stehen kommt, ist nicht nur für das Publikum eine spannende Überraschung, sondern stellt auch für die Sänger eine besondere Herausforderung dar. Vom Weihnachtsstress-Rap über den Bratapfel-Blues bis zur Operette am Glühweinstand könnte alles dabei sein, wenn es am 3. Dezember heißt: Bühne frei für die Weihnachts-Musikshow des Wackerschnuppen Improvisationstheaters!
20 Uhr, Einlass 19 Uhr, 12 €/8€, Tickets unter www.wackerschnuppen.de und kasse@binger-buehne.de  oder an der Abendkasse.

Mi. 23.11.16: Prof. Nicole Esposito, Querflöte – Masterclass und Konzert mit Arthur Keilmann am Flügel

19. November 2016

artists-nicole-espositoIm Rahmen ihrer Europatournee konnten wir kurzfristig die charismatische Flötistin Nicole Esposito für ein Konzert gewinnen.

Nicole Esposito ist Professorin für Querflöte an der University of Iowa. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie sowohl als Solistin als auch als Kammer- und Orchestermusikerin weltweit tätig.

Begleitet wird sie an diesem Abend am Flügel von dem Pianisten Arthur Keilmann.

 

Dem Konzert geht eine Masterclass am Nachmittag voraus, sowie eine Präsentation/Testtag der LefreQue-Klangbrücken für Blasinstrumente in Kooperation mit dem Binger Spezialisten für Holzblasinstrumente Michael Dürk (Infos und Anmeldung zur Masterclass aktiv wie passiv, über info@michael-duerk.com oder 06721 187 8871).

 

Mittwoch, 23.11.2016, 19:30 Uhr, Einlass 18:00 Uhr                   Abendkasse 12,-€, ermäßigt 10,-€, unter 27Jahre 6,-€

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